PANs Studio - Ihr Partner für Kinowerbung, Zeichentrick und Medien.
Die kurze Geschichte von PANs Studio
1962
1968
1993
1996
2002
2016
1962 Dieter Parnitzke, genannt "Pan", meldete sich am 1.4.1962 beim Finanzamt als freischaffender Filmemacher an. Obwohl der Name „PANs Studio“ erst viel später entstand, kann man diesen Zeitpunkt als Gründungsdatum betrachten. Anfangs zeichnete er unter anderem Hintergründe für Trickfilmproduktionen wie das Telebärchen von Ernst Schienke, illustrierte Plakate und arbeitete mit anderen, etablierten Trickfilmern zusammen, an deren Tricktischen er drehte, bis er sich im Jahr 1983 einen eigenen anschaffte. Damals gab es eine Trickfilm-Ausbildung an der Akademie für Werkkunst und Mode, die er kurzzeitig besuchte und durch die er weitere Zeichner kennenlernte. Die (West-)Berliner Trickfilmszene war damals überschaubar, man arbeitete hauptsächlich an Filmtricks und Filmtiteln fürs Kino, zuerst von Hand gezeichnet, später mit Letraset gesetzt. Noch später kamen eine Titelsatzmaschine und eine Repro-Kamera für die Vorlagen zum Einsatz, die unter die Trickkamera gelegt und in stundenlanger Arbeit oft mehrfach belichtet wurden. Man sah das Ergebnis erst, wenn der Film im Kopierwerk entwickelt und ein „Muster“, also eine Filmkopie, gezogen worden war. Pan und seine Mitarbeiter erreichten in diesem Metier eine atemberaubende Qualität, es entstand ein faszinierender Look, durch musik-synchrone Effekte verstärkt.
1968 lernte Peter Völker Dieter Parnitzke kennen. Seitdem arbeitete er zuerst nur ab und zu mit, vor allem an Zeichentrick-Aufträgen, später immer öfter. Es wurde eine lebenslange Freundschaft. In PANs Studio entstanden Filmtrailer, Trick- und Rolltitel fürs Kino, Serientitel fürs Fernsehen, Grafik, Plakate, Beschriftungen und Lehrfilme wie z. B. ein mehrteiliger CNC-Kurs, für den PANs Studio Trickteile produzierte, um zu veranschaulichen, wie eine Fräsmaschine arbeitet. Für die BVG und das FWU entstanden wissenschaftliche Erklär- und Imagefilme, u. a. zur Magnetschwebebahn und zur Wärmedämmung in Wohnhäusern. PANs Studio zog mehrmals um, von der Podbielskiallee in die Fasanenstraße und schließlich in eine 14-Zimmer-Wohnung in der Hessenallee. Pan heiratete 1977. Jutta Parnitzke führte von nun an nicht nur den Haushalt, sondern auch die Bücher. Außerdem verbreitete sie viel Herzlichkeit, so dass die wechselnden, freischaffenden Mitarbeiter sich als „Familie PANs Studio“ fühlten. Seit 1983 drehten PAN und seine Kameraleute am eigenen Tricktisch, ein Jahr später mit einer Computersteuerung ausgerüstet, die exakte, programmierbare Kamerafahrten ermöglichte. Weitere große Anschaffungen wie Schneidetische und Audiogeräte folgten, so dass seitdem in PANs Studio maßgeschneidert vom Storyboard bis zum fertig belichteten 35-mm-Film produziert werden konnte. Die Entwicklung der Negative und die Herstellung der Kopien übernahm zunächst das Kopierwerk ARRI Contrast. Zeitweise beschäftigte PANs Studio mehrere Grafiker und Kameraleute als Honorarkräfte, vermietete seinen Tonschneidetisch an Synchronstudios und deren Cutterinnen, so dass immer Leben in der Bude tobte. Natürlich feierte PANs Studio viele Feste, wie es Künstlern und extravaganten Trickschaffenden zukommt, und immer herrschte eine ausgeflippte, aber auch angenehm-familiäre Atmosphäre unter den wechselnden Beschäftigten.
1993 begann die Zeit der Kinowerbespot-Produktionen in PANs Studio. Anfangs sollten nur stumme Dias auf Film abgedreht werden, weil die Kinos die Dia-Werbung einstellten, obwohl einige Kunden noch laufende Verträge hatten. Die Vorlagen sahen dermaßen hässlich aus, dass Pan sich bei den Werbefirmen beschwerte: so etwas Grauenhaftes wollte er nicht machen! Als die Werbemittler kleinlaut zugaben: Aber das machen wir doch schon seit 50 Jahren so...!? - zeigte er ihnen, was mit Film möglich ist und wie gut Werbung aussehen kann. In der Folge hatte PANs Studio über 20 Jahre lang und bis heute mit Kinowerbungs-Aufträgen zu tun. Das war insofern gut, weil die Titel und Trailer nach und nach von den Filmfirmen selbst produziert wurden und so als Einnahmequelle wegfielen. Der ersten Werbefirma, die bei PANs Studio arbeiten ließ, folgte bald eine zweite, denn man hatte die Filme aus PANs Studio im Kino gesehen, und folglich wollten immer mehr Werbemittler ihren Kunden diese Qualität anbieten.
1996 erlag Pan mit nur 56 Jahren einem Krebsleiden. Jutta Parnitzke führte PANs Studio bis zum Jahr 2000 weiter und übergab es dann an Peter Völker, der PANs Studio in der Mühlenstraße in Lankwitz bis zu seinem Rentenalter im Jahr 2013 weiter betrieb. Die Kinowerbung kam durch Werbemittler, die in PANs Studio Ihre Aufträge produzieren ließen. Leider starben einige von Ihnen viel zu früh, und die ursprünglichen Werbefirmen sind längst verkauft und aufgelöst, nur PANs Studio existiert weiter und kommt immer wieder an neue Aufträge. Erste Versuche mit Computeranimationen anderer Produktionsstudios konnten sich qualitätsmäßig noch nicht mit dem messen, was in PANs Studio an der analogen Trickkamera möglich war. Deshalb konnte sich PANs Studio in der immer größer werdenden Konkurrenz weiter behaupten getreu seinem Motto: An Neues anpassen ohne jedem Trend nachzujagen und immer höchste Qualität garantieren. PANs Studio konnte so noch eine ganze Weile weiter ohne Digitalisierung auskommen.
2002 1988 begegnete Peter Völker Aygün Çuhadar im Trickfilmkurs an der Volkshochschule, den er als Dozent leitete. 1990 heirateten die beiden, und seit 2002 arbeitete Aygün Völker regelmäßig in PANs Studio mit. Inzwischen war die Digitalisierung in vollem Gange und hielt auch in PANs Studio Einzug; sie entwickelte sich schubweise: Zuerst lieferten die Tintenstrahldrucker plötzlich eine annehmbare Qualität für Trick-Vorlagen. Gedreht wurde bald nicht mehr an der 35-mm-Kamera, sondern Aygün setzte die Filme am Rechner zusammen und renderte Einzelbilder. Diese wurden immer noch auf Film ausbelichtet, zu einem inzwischen kalkulierbaren Preis. Durch die digitale Filmherstellung konnten die Kunden eine Vorschau ihres Spots sehen und vor der endgültigen Produktion Änderungswünsche anbringen. Nur den Ton stellte Peter vorerst noch analog als Mischung auf Perfoband zusammen, bis die Aufnahmen zunächst digital auf DAT-Band und schließlich mit einem Mikrofon-Anschluss direkt im Computer mitgeschnitten werden konnten. Unaufhaltsam begann die Digitalisierung der Kinos, die alten 35-mm-Projektoren wichen digitalen Projektionsmaschinen, die Werberolle musste nicht mehr vom Vorführer zusammengestellt werden, sondern die einzelnen Spots können flexibel in eine Werbeshow einprogrammiert werden. Produziert wird seit etwa 2010/11 ausschließlich als DCP. Der 35-mm-Film stirbt aus und mit ihm nach und nach alle Kopierwerke. Kinowerbung wird wesentlich günstiger im Preis und kann schneller angepasst werden. PANs Studio hat auch schon ein paar 3-D-Werbespots produziert. Ein tolles Erlebnis, wenn flache Bilder plötzlich mitten im Kinosaal zu stehen scheinen! 2013 übergibt Peter Völker PANs Studio an Aygün Völker. Der Tricktisch kommt in die Technischen Sammlungen im Ernemannhaus beim Deutschen Institut für Animationsfilm in Dresden.
2016 Seit 2014 sind in PANs Studio neben Kinowerbespots auch ein Tricktisch-Erklärfilm für Dresden und ein interaktives E-Book für Konfirmanden entstanden. Mehr dazu unter "E-Book". Auch vorher schon hat PANs Studio nicht nur Kinowerbung produziert, sondern u. a. auch Werbecomics, virtuelle, animierte Glückwunschkarten, Imagefilme und Event-Dokumentationen. Die Berliner Synchron GmbH, in deren Haus PANs Studio seit dem Jahr 2000 Räume gemietet hatte, zieht Anfang 2017 um zum Gasometer in Tempelhof-Schöneberg. Auf dem Gelände in Lankwitz sollen Wohnungen gebaut werden. PANs Studio residiert seit dem 1.10.2016 in einen neuen Raum in der Motzener Straße 5, 12277 Berlin-Marienfelde. Den analogen Nachlass bereitet Peter Völker für das Bundesarchiv und die Deutsche Kinemathek auf. PANs Studio arbeitet weiter in den Bereichen Kinowerbung, Imagefilm, Illustration und E-Books. Wie immer in bester Qualität und zu fairen Preisen.
PANs Studio • Motzener Straße 5 • 12277 Berlin-Marienfelde • FON +4930 304 10 45 • info@pans-studio.de
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Die kurze Geschichte von PANs Studio
1962
1968
1993
1996
2002
2016
1962 Dieter Parnitzke, genannt "Pan", meldete sich am 1.4.1962 beim Finanzamt als freischaffender Filmemacher an. Obwohl der Name „PANs Studio“ erst viel später entstand, kann man diesen Zeitpunkt als Gründungsdatum betrachten. Anfangs zeichnete er unter anderem Hintergründe für Trickfilmproduktionen wie das Telebärchen von Ernst Schienke, illustrierte Plakate und arbeitete mit anderen, etablierten Trickfilmern zusammen, an deren Tricktischen er drehte, bis er sich im Jahr 1983 einen eigenen anschaffte. Damals gab es eine Trickfilm-Ausbildung an der Akademie für Werkkunst und Mode, die er kurzzeitig besuchte und durch die er weitere Zeichner kennenlernte. Die (West-)Berliner Trickfilmszene war damals überschaubar, man arbeitete hauptsächlich an Filmtricks und Filmtiteln fürs Kino, zuerst von Hand gezeichnet, später mit Letraset gesetzt. Noch später kamen eine Titelsatzmaschine und eine Repro-Kamera für die Vorlagen zum Einsatz, die unter die Trickkamera gelegt und in stundenlanger Arbeit oft mehrfach belichtet wurden. Man sah das Ergebnis erst, wenn der Film im Kopierwerk entwickelt und ein „Muster“, also eine Filmkopie, gezogen worden war. Pan und seine Mitarbeiter erreichten in diesem Metier eine atemberaubende Qualität, es entstand ein faszinierender Look, durch musik-synchrone Effekte verstärkt.
1968 lernte Peter Völker Dieter Parnitzke kennen. Seitdem arbeitete er zuerst nur ab und zu mit, vor allem an Zeichentrick-Aufträgen, später immer öfter. Es wurde eine lebenslange Freundschaft. In PANs Studio entstanden Filmtrailer, Trick- und Rolltitel fürs Kino, Serientitel fürs Fernsehen, Grafik, Plakate, Beschriftungen und Lehrfilme wie z. B. ein mehrteiliger CNC-Kurs, für den PANs Studio Trickteile produzierte, um zu veranschaulichen, wie eine Fräsmaschine arbeitet. Für die BVG und das FWU entstanden wissenschaftliche Erklär- und Imagefilme, u. a. zur Magnetschwebebahn und zur Wärmedämmung in Wohnhäusern. PANs Studio zog mehrmals um, von der Podbielskiallee in die Fasanenstraße und schließlich in eine 14-Zimmer-Wohnung in der Hessenallee. Pan heiratete 1977. Jutta Parnitzke führte von nun an nicht nur den Haushalt, sondern auch die Bücher. Außerdem verbreitete sie viel Herzlichkeit, so dass die wechselnden, freischaffenden Mitarbeiter sich als „Familie PANs Studio“ fühlten. Seit 1983 drehten PAN und seine Kameraleute am eigenen Tricktisch, ein Jahr später mit einer Computersteuerung ausgerüstet, die exakte, programmierbare Kamerafahrten ermöglichte. Weitere große Anschaffungen wie Schneidetische und Audiogeräte folgten, so dass seitdem in PANs Studio maßgeschneidert vom Storyboard bis zum fertig belichteten 35-mm-Film produziert werden konnte. Die Entwicklung der Negative und die Herstellung der Kopien übernahm zunächst das Kopierwerk ARRI Contrast. Zeitweise beschäftigte PANs Studio mehrere Grafiker und Kameraleute als Honorarkräfte, vermietete seinen Tonschneidetisch an Synchronstudios und deren Cutterinnen, so dass immer Leben in der Bude tobte. Natürlich feierte PANs Studio viele Feste, wie es Künstlern und extravaganten Trickschaffenden zukommt, und immer herrschte eine ausgeflippte, aber auch angenehm-familiäre Atmosphäre unter den wechselnden Beschäftigten.
1993 begann die Zeit der Kinowerbespot-Produktionen in PANs Studio. Anfangs sollten nur stumme Dias auf Film abgedreht werden, weil die Kinos die Dia-Werbung einstellten, obwohl einige Kunden noch laufende Verträge hatten. Die Vorlagen sahen dermaßen hässlich aus, dass Pan sich bei den Werbefirmen beschwerte: so etwas Grauenhaftes wollte er nicht machen! Als die Werbemittler kleinlaut zugaben: Aber das machen wir doch schon seit 50 Jahren so...!? - zeigte er ihnen, was mit Film möglich ist und wie gut Werbung aussehen kann. In der Folge hatte PANs Studio über 20 Jahre lang und bis heute mit Kinowerbungs-Aufträgen zu tun. Das war insofern gut, weil die Titel und Trailer nach und nach von den Filmfirmen selbst produziert wurden und so als Einnahmequelle wegfielen. Der ersten Werbefirma, die bei PANs Studio arbeiten ließ, folgte bald eine zweite, denn man hatte die Filme aus PANs Studio im Kino gesehen, und folglich wollten immer mehr Werbemittler ihren Kunden diese Qualität anbieten.
1996 erlag Pan mit nur 56 Jahren einem Krebsleiden. Jutta Parnitzke führte PANs Studio bis zum Jahr 2000 weiter und übergab es dann an Peter Völker, der PANs Studio in der Mühlenstraße in Lankwitz bis zu seinem Rentenalter im Jahr 2013 weiter betrieb. Die Kinowerbung kam durch Werbemittler, die in PANs Studio Ihre Aufträge produzieren ließen. Leider starben einige von Ihnen viel zu früh, und die ursprünglichen Werbefirmen sind längst verkauft und aufgelöst, nur PANs Studio existiert weiter und kommt immer wieder an neue Aufträge. Erste Versuche mit Computeranimationen anderer Produktionsstudios konnten sich qualitätsmäßig noch nicht mit dem messen, was in PANs Studio an der analogen Trickkamera möglich war. Deshalb konnte sich PANs Studio in der immer größer werdenden Konkurrenz weiter behaupten getreu seinem Motto: An Neues anpassen ohne jedem Trend nachzujagen und immer höchste Qualität garantieren. PANs Studio konnte so noch eine ganze Weile weiter ohne Digitalisierung auskommen.
2002 1988 begegnete Peter Völker Aygün Çuhadar im Trickfilmkurs an der Volkshochschule, den er als Dozent leitete. 1990 heirateten die beiden, und seit 2002 arbeitete Aygün Völker regelmäßig in PANs Studio mit. Inzwischen war die Digitalisierung in vollem Gange und hielt auch in PANs Studio Einzug; sie entwickelte sich schubweise: Zuerst lieferten die Tintenstrahldrucker plötzlich eine annehmbare Qualität für Trick-Vorlagen. Gedreht wurde bald nicht mehr an der 35-mm-Kamera, sondern Aygün setzte die Filme am Rechner zusammen und renderte Einzelbilder. Diese wurden immer noch auf Film ausbelichtet, zu einem inzwischen kalkulierbaren Preis. Durch die digitale Filmherstellung konnten die Kunden eine Vorschau ihres Spots sehen und vor der endgültigen Produktion Änderungswünsche anbringen. Nur den Ton stellte Peter vorerst noch analog als Mischung auf Perfoband zusammen, bis die Aufnahmen zunächst digital auf DAT-Band und schließlich mit einem Mikrofon-Anschluss direkt im Computer mitgeschnitten werden konnten. Unaufhaltsam begann die Digitalisierung der Kinos, die alten 35-mm-Projektoren wichen digitalen Projektionsmaschinen, die Werberolle musste nicht mehr vom Vorführer zusammengestellt werden, sondern die einzelnen Spots können flexibel in eine Werbeshow einprogrammiert werden. Produziert wird seit etwa 2010/11 ausschließlich als DCP. Der 35-mm-Film stirbt aus und mit ihm nach und nach alle Kopierwerke. Kinowerbung wird wesentlich günstiger im Preis und kann schneller angepasst werden. PANs Studio hat auch schon ein paar 3-D-Werbespots produziert. Ein tolles Erlebnis, wenn flache Bilder plötzlich mitten im Kinosaal zu stehen scheinen! 2013 übergibt Peter Völker PANs Studio an Aygün Völker. Der Tricktisch kommt in die Technischen Sammlungen im Ernemannhaus beim Deutschen Institut für Animationsfilm in Dresden.
2016 Seit 2014 sind in PANs Studio neben Kinowerbespots auch ein Tricktisch-Erklärfilm für Dresden und ein interaktives E-Book für Konfirmanden entstanden. Mehr dazu unter "E-Book". Auch vorher schon hat PANs Studio nicht nur Kinowerbung produziert, sondern u. a. auch Werbecomics, virtuelle, animierte Glückwunschkarten, Imagefilme und Event-Dokumentationen. Die Berliner Synchron GmbH, in deren Haus PANs Studio seit dem Jahr 2000 Räume gemietet hatte, zieht Anfang 2017 um zum Gasometer in Tempelhof-Schöneberg. Auf dem Gelände in Lankwitz sollen Wohnungen gebaut werden. PANs Studio residiert seit dem 1.10.2016 in einen neuen Raum in der Motzener Straße 5, 12277 Berlin-Marienfelde. Den analogen Nachlass bereitet Peter Völker für das Bundesarchiv und die Deutsche Kinemathek auf. PANs Studio arbeitet weiter in den Bereichen Kinowerbung, Imagefilm, Illustration und E-Books. Wie immer in bester Qualität und zu fairen Preisen.
PANs Studio - Ihr Partner für Kinowerbung, Zeichentrick und Medien.
PANs Studio • Motzener Straße 5 • 12277 Berlin-Marienfelde • FON +4930 304 10 45 • info@pans-studio.de
Die kurze Geschichte von PANs Studio
1962
1968
1993
1996
2002
2016
1962 Dieter Parnitzke, genannt "Pan", meldete sich am 1.4.1962 beim Finanzamt als freischaffender Filmemacher an. Obwohl der Name „PANs Studio“ erst viel später entstand, kann man diesen Zeitpunkt als Gründungsdatum betrachten. Anfangs zeichnete er unter anderem Hintergründe für Trickfilmproduktionen wie das Telebärchen von Ernst Schienke, illustrierte Plakate und arbeitete mit anderen, etablierten Trickfilmern zusammen, an deren Tricktischen er drehte, bis er sich im Jahr 1983 einen eigenen anschaffte. Damals gab es eine Trickfilm-Ausbildung an der Akademie für Werkkunst und Mode, die er kurzzeitig besuchte und durch die er weitere Zeichner kennenlernte. Die (West-)Berliner Trickfilmszene war damals überschaubar, man arbeitete hauptsächlich an Filmtricks und Filmtiteln fürs Kino, zuerst von Hand gezeichnet, später mit Letraset gesetzt. Noch später kamen eine Titelsatzmaschine und eine Repro-Kamera für die Vorlagen zum Einsatz, die unter die Trickkamera gelegt und in stundenlanger Arbeit oft mehrfach belichtet wurden. Man sah das Ergebnis erst, wenn der Film im Kopierwerk entwickelt und ein „Muster“, also eine Filmkopie, gezogen worden war. Pan und seine Mitarbeiter erreichten in diesem Metier eine atemberaubende Qualität, es entstand ein faszinierender Look, durch musik-synchrone Effekte verstärkt.
1968 lernte Peter Völker Dieter Parnitzke kennen. Seitdem arbeitete er zuerst nur ab und zu mit, vor allem an Zeichentrick-Aufträgen, später immer öfter. Es wurde eine lebenslange Freundschaft. In PANs Studio entstanden Filmtrailer, Trick- und Rolltitel fürs Kino, Serientitel fürs Fernsehen, Grafik, Plakate, Beschriftungen und Lehrfilme wie z. B. ein mehrteiliger CNC-Kurs, für den PANs Studio Trickteile produzierte, um zu veranschaulichen, wie eine Fräsmaschine arbeitet. Für die BVG und das FWU entstanden wissenschaftliche Erklär- und Imagefilme, u. a. zur Magnetschwebebahn und zur Wärmedämmung in Wohnhäusern. PANs Studio zog mehrmals um, von der Podbielskiallee in die Fasanenstraße und schließlich in eine 14-Zimmer-Wohnung in der Hessenallee. Pan heiratete 1977. Jutta Parnitzke führte von nun an nicht nur den Haushalt, sondern auch die Bücher. Außerdem verbreitete sie viel Herzlichkeit, so dass die wechselnden, freischaffenden Mitarbeiter sich als „Familie PANs Studio“ fühlten. Seit 1983 drehten PAN und seine Kameraleute am eigenen Tricktisch, ein Jahr später mit einer Computersteuerung ausgerüstet, die exakte, programmierbare Kamerafahrten ermöglichte. Weitere große Anschaffungen wie Schneidetische und Audiogeräte folgten, so dass seitdem in PANs Studio maßgeschneidert vom Storyboard bis zum fertig belichteten 35-mm-Film produziert werden konnte. Die Entwicklung der Negative und die Herstellung der Kopien übernahm zunächst das Kopierwerk ARRI Contrast. Zeitweise beschäftigte PANs Studio mehrere Grafiker und Kameraleute als Honorarkräfte, vermietete seinen Tonschneidetisch an Synchronstudios und deren Cutterinnen, so dass immer Leben in der Bude tobte. Natürlich feierte PANs Studio viele Feste, wie es Künstlern und extravaganten Trickschaffenden zukommt, und immer herrschte eine ausgeflippte, aber auch angenehm-familiäre Atmosphäre unter den wechselnden Beschäftigten.
1993 begann die Zeit der Kinowerbespot-Produktionen in PANs Studio. Anfangs sollten nur stumme Dias auf Film abgedreht werden, weil die Kinos die Dia-Werbung einstellten, obwohl einige Kunden noch laufende Verträge hatten. Die Vorlagen sahen dermaßen hässlich aus, dass Pan sich bei den Werbefirmen beschwerte: so etwas Grauenhaftes wollte er nicht machen! Als die Werbemittler kleinlaut zugaben: Aber das machen wir doch schon seit 50 Jahren so...!? - zeigte er ihnen, was mit Film möglich ist und wie gut Werbung aussehen kann. In der Folge hatte PANs Studio über 20 Jahre lang und bis heute mit Kinowerbungs-Aufträgen zu tun. Das war insofern gut, weil die Titel und Trailer nach und nach von den Filmfirmen selbst produziert wurden und so als Einnahmequelle wegfielen. Der ersten Werbefirma, die bei PANs Studio arbeiten ließ, folgte bald eine zweite, denn man hatte die Filme aus PANs Studio im Kino gesehen, und folglich wollten immer mehr Werbemittler ihren Kunden diese Qualität anbieten.
1996 erlag Pan mit nur 56 Jahren einem Krebsleiden. Jutta Parnitzke führte PANs Studio bis zum Jahr 2000 weiter und übergab es dann an Peter Völker, der PANs Studio in der Mühlenstraße in Lankwitz bis zu seinem Rentenalter im Jahr 2013 weiter betrieb. Die Kinowerbung kam durch Werbemittler, die in PANs Studio Ihre Aufträge produzieren ließen. Leider starben einige von Ihnen viel zu früh, und die ursprünglichen Werbefirmen sind längst verkauft und aufgelöst, nur PANs Studio existiert weiter und kommt immer wieder an neue Aufträge. Erste Versuche mit Computeranimationen anderer Produktionsstudios konnten sich qualitätsmäßig noch nicht mit dem messen, was in PANs Studio an der analogen Trickkamera möglich war. Deshalb konnte sich PANs Studio in der immer größer werdenden Konkurrenz weiter behaupten getreu seinem Motto: An Neues anpassen ohne jedem Trend nachzujagen und immer höchste Qualität garantieren. PANs Studio konnte so noch eine ganze Weile weiter ohne Digitalisierung auskommen.
2002 1988 begegnete Peter Völker Aygün Çuhadar im Trickfilmkurs an der Volkshochschule, den er als Dozent leitete. 1990 heirateten die beiden, und seit 2002 arbeitete Aygün Völker regelmäßig in PANs Studio mit. Inzwischen war die Digitalisierung in vollem Gange und hielt auch in PANs Studio Einzug; sie entwickelte sich schubweise: Zuerst lieferten die Tintenstrahldrucker plötzlich eine annehmbare Qualität für Trick-Vorlagen. Gedreht wurde bald nicht mehr an der 35-mm-Kamera, sondern Aygün setzte die Filme am Rechner zusammen und renderte Einzelbilder. Diese wurden immer noch auf Film ausbelichtet, zu einem inzwischen kalkulierbaren Preis. Durch die digitale Filmherstellung konnten die Kunden eine Vorschau ihres Spots sehen und vor der endgültigen Produktion Änderungswünsche anbringen. Nur den Ton stellte Peter vorerst noch analog als Mischung auf Perfoband zusammen, bis die Aufnahmen zunächst digital auf DAT-Band und schließlich mit einem Mikrofon-Anschluss direkt im Computer mitgeschnitten werden konnten. Unaufhaltsam begann die Digitalisierung der Kinos, die alten 35-mm-Projektoren wichen digitalen Projektionsmaschinen, die Werberolle musste nicht mehr vom Vorführer zusammengestellt werden, sondern die einzelnen Spots können flexibel in eine Werbeshow einprogrammiert werden. Produziert wird seit etwa 2010/11 ausschließlich als DCP. Der 35-mm-Film stirbt aus und mit ihm nach und nach alle Kopierwerke. Kinowerbung wird wesentlich günstiger im Preis und kann schneller angepasst werden. PANs Studio hat auch schon ein paar 3-D-Werbespots produziert. Ein tolles Erlebnis, wenn flache Bilder plötzlich mitten im Kinosaal zu stehen scheinen! 2013 übergibt Peter Völker PANs Studio an Aygün Völker. Der Tricktisch kommt in die Technischen Sammlungen im Ernemannhaus beim Deutschen Institut für Animationsfilm in Dresden.
2016 Seit 2014 sind in PANs Studio neben Kinowerbespots auch ein Tricktisch-Erklärfilm für Dresden und ein interaktives E-Book für Konfirmanden entstanden. Mehr dazu unter "E-Book". Auch vorher schon hat PANs Studio nicht nur Kinowerbung produziert, sondern u. a. auch Werbecomics, virtuelle, animierte Glückwunschkarten, Imagefilme und Event-Dokumentationen. Die Berliner Synchron GmbH, in deren Haus PANs Studio seit dem Jahr 2000 Räume gemietet hatte, zieht Anfang 2017 um zum Gasometer in Tempelhof-Schöneberg. Auf dem Gelände in Lankwitz sollen Wohnungen gebaut werden. PANs Studio residiert seit dem 1.10.2016 in einen neuen Raum in der Motzener Straße 5, 12277 Berlin-Marienfelde. Den analogen Nachlass bereitet Peter Völker für das Bundesarchiv und die Deutsche Kinemathek auf. PANs Studio arbeitet weiter in den Bereichen Kinowerbung, Imagefilm, Illustration und E-Books. Wie immer in bester Qualität und zu fairen Preisen.
PANs Studio - Ihr Partner für Kinowerbung, Zeichentrick und Medien.
PANs Studio • Motzener Straße 5 • 12277 Berlin-Marienfelde • FON +4930 304 10 45 • info@pans-studio.de
Die kurze Geschichte von PANs Studio
1962
1968
1993
1996
2002
2016
1962 Dieter Parnitzke, genannt "Pan", meldete sich am 1.4.1962 beim Finanzamt als freischaffender Filmemacher an. Obwohl der Name „PANs Studio“ erst viel später entstand, kann man diesen Zeitpunkt als Gründungsdatum betrachten. Anfangs zeichnete er unter anderem Hintergründe für Trickfilmproduktionen wie das Telebärchen von Ernst Schienke, illustrierte Plakate und arbeitete mit anderen, etablierten Trickfilmern zusammen, an deren Tricktischen er drehte, bis er sich im Jahr 1983 einen eigenen anschaffte. Damals gab es eine Trickfilm-Ausbildung an der Akademie für Werkkunst und Mode, die er kurzzeitig besuchte und durch die er weitere Zeichner kennenlernte. Die (West-)Berliner Trickfilmszene war damals überschaubar, man arbeitete hauptsächlich an Filmtricks und Filmtiteln fürs Kino, zuerst von Hand gezeichnet, später mit Letraset gesetzt. Noch später kamen eine Titelsatzmaschine und eine Repro-Kamera für die Vorlagen zum Einsatz, die unter die Trickkamera gelegt und in stundenlanger Arbeit oft mehrfach belichtet wurden. Man sah das Ergebnis erst, wenn der Film im Kopierwerk entwickelt und ein „Muster“, also eine Filmkopie, gezogen worden war. Pan und seine Mitarbeiter erreichten in diesem Metier eine atemberaubende Qualität, es entstand ein faszinierender Look, durch musik-synchrone Effekte verstärkt.
1968 lernte Peter Völker Dieter Parnitzke kennen. Seitdem arbeitete er zuerst nur ab und zu mit, vor allem an Zeichentrick-Aufträgen, später immer öfter. Es wurde eine lebenslange Freundschaft. In PANs Studio entstanden Filmtrailer, Trick- und Rolltitel fürs Kino, Serientitel fürs Fernsehen, Grafik, Plakate, Beschriftungen und Lehrfilme wie z. B. ein mehrteiliger CNC-Kurs, für den PANs Studio Trickteile produzierte, um zu veranschaulichen, wie eine Fräsmaschine arbeitet. Für die BVG und das FWU entstanden wissenschaftliche Erklär- und Imagefilme, u. a. zur Magnetschwebebahn und zur Wärmedämmung in Wohnhäusern. PANs Studio zog mehrmals um, von der Podbielskiallee in die Fasanenstraße und schließlich in eine 14-Zimmer-Wohnung in der Hessenallee. Pan heiratete 1977. Jutta Parnitzke führte von nun an nicht nur den Haushalt, sondern auch die Bücher. Außerdem verbreitete sie viel Herzlichkeit, so dass die wechselnden, freischaffenden Mitarbeiter sich als „Familie PANs Studio“ fühlten. Seit 1983 drehten PAN und seine Kameraleute am eigenen Tricktisch, ein Jahr später mit einer Computersteuerung ausgerüstet, die exakte, programmierbare Kamerafahrten ermöglichte. Weitere große Anschaffungen wie Schneidetische und Audiogeräte folgten, so dass seitdem in PANs Studio maßgeschneidert vom Storyboard bis zum fertig belichteten 35-mm-Film produziert werden konnte. Die Entwicklung der Negative und die Herstellung der Kopien übernahm zunächst das Kopierwerk ARRI Contrast. Zeitweise beschäftigte PANs Studio mehrere Grafiker und Kameraleute als Honorarkräfte, vermietete seinen Tonschneidetisch an Synchronstudios und deren Cutterinnen, so dass immer Leben in der Bude tobte. Natürlich feierte PANs Studio viele Feste, wie es Künstlern und extravaganten Trickschaffenden zukommt, und immer herrschte eine ausgeflippte, aber auch angenehm-familiäre Atmosphäre unter den wechselnden Beschäftigten.
1993 begann die Zeit der Kinowerbespot-Produktionen in PANs Studio. Anfangs sollten nur stumme Dias auf Film abgedreht werden, weil die Kinos die Dia-Werbung einstellten, obwohl einige Kunden noch laufende Verträge hatten. Die Vorlagen sahen dermaßen hässlich aus, dass Pan sich bei den Werbefirmen beschwerte: so etwas Grauenhaftes wollte er nicht machen! Als die Werbemittler kleinlaut zugaben: Aber das machen wir doch schon seit 50 Jahren so...!? - zeigte er ihnen, was mit Film möglich ist und wie gut Werbung aussehen kann. In der Folge hatte PANs Studio über 20 Jahre lang und bis heute mit Kinowerbungs-Aufträgen zu tun. Das war insofern gut, weil die Titel und Trailer nach und nach von den Filmfirmen selbst produziert wurden und so als Einnahmequelle wegfielen. Der ersten Werbefirma, die bei PANs Studio arbeiten ließ, folgte bald eine zweite, denn man hatte die Filme aus PANs Studio im Kino gesehen, und folglich wollten immer mehr Werbemittler ihren Kunden diese Qualität anbieten.
1996 erlag Pan mit nur 56 Jahren einem Krebsleiden. Jutta Parnitzke führte PANs Studio bis zum Jahr 2000 weiter und übergab es dann an Peter Völker, der PANs Studio in der Mühlenstraße in Lankwitz bis zu seinem Rentenalter im Jahr 2013 weiter betrieb. Die Kinowerbung kam durch Werbemittler, die in PANs Studio Ihre Aufträge produzieren ließen. Leider starben einige von Ihnen viel zu früh, und die ursprünglichen Werbefirmen sind längst verkauft und aufgelöst, nur PANs Studio existiert weiter und kommt immer wieder an neue Aufträge. Erste Versuche mit Computeranimationen anderer Produktionsstudios konnten sich qualitätsmäßig noch nicht mit dem messen, was in PANs Studio an der analogen Trickkamera möglich war. Deshalb konnte sich PANs Studio in der immer größer werdenden Konkurrenz weiter behaupten getreu seinem Motto: An Neues anpassen ohne jedem Trend nachzujagen und immer höchste Qualität garantieren. PANs Studio konnte so noch eine ganze Weile weiter ohne Digitalisierung auskommen.
2002 1988 begegnete Peter Völker Aygün Çuhadar im Trickfilmkurs an der Volkshochschule, den er als Dozent leitete. 1990 heirateten die beiden, und seit 2002 arbeitete Aygün Völker regelmäßig in PANs Studio mit. Inzwischen war die Digitalisierung in vollem Gange und hielt auch in PANs Studio Einzug; sie entwickelte sich schubweise: Zuerst lieferten die Tintenstrahldrucker plötzlich eine annehmbare Qualität für Trick-Vorlagen. Gedreht wurde bald nicht mehr an der 35-mm-Kamera, sondern Aygün setzte die Filme am Rechner zusammen und renderte Einzelbilder. Diese wurden immer noch auf Film ausbelichtet, zu einem inzwischen kalkulierbaren Preis. Durch die digitale Filmherstellung konnten die Kunden eine Vorschau ihres Spots sehen und vor der endgültigen Produktion Änderungswünsche anbringen. Nur den Ton stellte Peter vorerst noch analog als Mischung auf Perfoband zusammen, bis die Aufnahmen zunächst digital auf DAT-Band und schließlich mit einem Mikrofon-Anschluss direkt im Computer mitgeschnitten werden konnten. Unaufhaltsam begann die Digitalisierung der Kinos, die alten 35-mm-Projektoren wichen digitalen Projektionsmaschinen, die Werberolle musste nicht mehr vom Vorführer zusammengestellt werden, sondern die einzelnen Spots können flexibel in eine Werbeshow einprogrammiert werden. Produziert wird seit etwa 2010/11 ausschließlich als DCP. Der 35-mm-Film stirbt aus und mit ihm nach und nach alle Kopierwerke. Kinowerbung wird wesentlich günstiger im Preis und kann schneller angepasst werden. PANs Studio hat auch schon ein paar 3-D-Werbespots produziert. Ein tolles Erlebnis, wenn flache Bilder plötzlich mitten im Kinosaal zu stehen scheinen! 2013 übergibt Peter Völker PANs Studio an Aygün Völker. Der Tricktisch kommt in die Technischen Sammlungen im Ernemannhaus beim Deutschen Institut für Animationsfilm in Dresden.
2016 Seit 2014 sind in PANs Studio neben Kinowerbespots auch ein Tricktisch-Erklärfilm für Dresden und ein interaktives E-Book für Konfirmanden entstanden. Mehr dazu unter "E-Book". Auch vorher schon hat PANs Studio nicht nur Kinowerbung produziert, sondern u. a. auch Werbecomics, virtuelle, animierte Glückwunschkarten, Imagefilme und Event-Dokumentationen. Die Berliner Synchron GmbH, in deren Haus PANs Studio seit dem Jahr 2000 Räume gemietet hatte, zieht Anfang 2017 um zum Gasometer in Tempelhof-Schöneberg. Auf dem Gelände in Lankwitz sollen Wohnungen gebaut werden. PANs Studio residiert seit dem 1.10.2016 in einen neuen Raum in der Motzener Straße 5, 12277 Berlin-Marienfelde. Den analogen Nachlass bereitet Peter Völker für das Bundesarchiv und die Deutsche Kinemathek auf. PANs Studio arbeitet weiter in den Bereichen Kinowerbung, Imagefilm, Illustration und E-Books. Wie immer in bester Qualität und zu fairen Preisen.
PANs Studio - Ihr Partner für Kinowerbung, Zeichentrick und Medien.
Die kurze Geschichte von PANs Studio
1962
1968
1993
1996
2002
2016
1962 Dieter Parnitzke, genannt "Pan", meldete sich am 1.4.1962 beim Finanzamt als freischaffender Filmemacher an. Obwohl der Name „PANs Studio“ erst viel später entstand, kann man diesen Zeitpunkt als Gründungsdatum betrachten. Anfangs zeichnete er unter anderem Hintergründe für Trickfilmproduktionen wie das Telebärchen von Ernst Schienke, illustrierte Plakate und arbeitete mit anderen, etablierten Trickfilmern zusammen, an deren Tricktischen er drehte, bis er sich im Jahr 1983 einen eigenen anschaffte. Damals gab es eine Trickfilm-Ausbildung an der Akademie für Werkkunst und Mode, die er kurzzeitig besuchte und durch die er weitere Zeichner kennenlernte. Die (West-)Berliner Trickfilmszene war damals überschaubar, man arbeitete hauptsächlich an Filmtricks und Filmtiteln fürs Kino, zuerst von Hand gezeichnet, später mit Letraset gesetzt. Noch später kamen eine Titelsatzmaschine und eine Repro-Kamera für die Vorlagen zum Einsatz, die unter die Trickkamera gelegt und in stundenlanger Arbeit oft mehrfach belichtet wurden. Man sah das Ergebnis erst, wenn der Film im Kopierwerk entwickelt und ein „Muster“, also eine Filmkopie, gezogen worden war. Pan und seine Mitarbeiter erreichten in diesem Metier eine atemberaubende Qualität, es entstand ein faszinierender Look, durch musik-synchrone Effekte verstärkt.
1968 lernte Peter Völker Dieter Parnitzke kennen. Seitdem arbeitete er zuerst nur ab und zu mit, vor allem an Zeichentrick-Aufträgen, später immer öfter. Es wurde eine lebenslange Freundschaft. In PANs Studio entstanden Filmtrailer, Trick- und Rolltitel fürs Kino, Serientitel fürs Fernsehen, Grafik, Plakate, Beschriftungen und Lehrfilme wie z. B. ein mehrteiliger CNC-Kurs, für den PANs Studio Trickteile produzierte, um zu veranschaulichen, wie eine Fräsmaschine arbeitet. Für die BVG und das FWU entstanden wissenschaftliche Erklär- und Imagefilme, u. a. zur Magnetschwebebahn und zur Wärmedämmung in Wohnhäusern. PANs Studio zog mehrmals um, von der Podbielskiallee in die Fasanenstraße und schließlich in eine 14-Zimmer-Wohnung in der Hessenallee. Pan heiratete 1977. Jutta Parnitzke führte von nun an nicht nur den Haushalt, sondern auch die Bücher. Außerdem verbreitete sie viel Herzlichkeit, so dass die wechselnden, freischaffenden Mitarbeiter sich als „Familie PANs Studio“ fühlten. Seit 1983 drehten PAN und seine Kameraleute am eigenen Tricktisch, ein Jahr später mit einer Computersteuerung ausgerüstet, die exakte, programmierbare Kamerafahrten ermöglichte. Weitere große Anschaffungen wie Schneidetische und Audiogeräte folgten, so dass seitdem in PANs Studio maßgeschneidert vom Storyboard bis zum fertig belichteten 35-mm-Film produziert werden konnte. Die Entwicklung der Negative und die Herstellung der Kopien übernahm zunächst das Kopierwerk ARRI Contrast. Zeitweise beschäftigte PANs Studio mehrere Grafiker und Kameraleute als Honorarkräfte, vermietete seinen Tonschneidetisch an Synchronstudios und deren Cutterinnen, so dass immer Leben in der Bude tobte. Natürlich feierte PANs Studio viele Feste, wie es Künstlern und extravaganten Trickschaffenden zukommt, und immer herrschte eine ausgeflippte, aber auch angenehm-familiäre Atmosphäre unter den wechselnden Beschäftigten.
1993 begann die Zeit der Kinowerbespot-Produktionen in PANs Studio. Anfangs sollten nur stumme Dias auf Film abgedreht werden, weil die Kinos die Dia-Werbung einstellten, obwohl einige Kunden noch laufende Verträge hatten. Die Vorlagen sahen dermaßen hässlich aus, dass Pan sich bei den Werbefirmen beschwerte: so etwas Grauenhaftes wollte er nicht machen! Als die Werbemittler kleinlaut zugaben: Aber das machen wir doch schon seit 50 Jahren so...!? - zeigte er ihnen, was mit Film möglich ist und wie gut Werbung aussehen kann. In der Folge hatte PANs Studio über 20 Jahre lang und bis heute mit Kinowerbungs-Aufträgen zu tun. Das war insofern gut, weil die Titel und Trailer nach und nach von den Filmfirmen selbst produziert wurden und so als Einnahmequelle wegfielen. Der ersten Werbefirma, die bei PANs Studio arbeiten ließ, folgte bald eine zweite, denn man hatte die Filme aus PANs Studio im Kino gesehen, und folglich wollten immer mehr Werbemittler ihren Kunden diese Qualität anbieten.
1996 erlag Pan mit nur 56 Jahren einem Krebsleiden. Jutta Parnitzke führte PANs Studio bis zum Jahr 2000 weiter und übergab es dann an Peter Völker, der PANs Studio in der Mühlenstraße in Lankwitz bis zu seinem Rentenalter im Jahr 2013 weiter betrieb. Die Kinowerbung kam durch Werbemittler, die in PANs Studio Ihre Aufträge produzieren ließen. Leider starben einige von Ihnen viel zu früh, und die ursprünglichen Werbefirmen sind längst verkauft und aufgelöst, nur PANs Studio existiert weiter und kommt immer wieder an neue Aufträge. Erste Versuche mit Computeranimationen anderer Produktionsstudios konnten sich qualitätsmäßig noch nicht mit dem messen, was in PANs Studio an der analogen Trickkamera möglich war. Deshalb konnte sich PANs Studio in der immer größer werdenden Konkurrenz weiter behaupten getreu seinem Motto: An Neues anpassen ohne jedem Trend nachzujagen und immer höchste Qualität garantieren. PANs Studio konnte so noch eine ganze Weile weiter ohne Digitalisierung auskommen.
2002 1988 begegnete Peter Völker Aygün Çuhadar im Trickfilmkurs an der Volkshochschule, den er als Dozent leitete. 1990 heirateten die beiden, und seit 2002 arbeitete Aygün Völker regelmäßig in PANs Studio mit. Inzwischen war die Digitalisierung in vollem Gange und hielt auch in PANs Studio Einzug; sie entwickelte sich schubweise: Zuerst lieferten die Tintenstrahldrucker plötzlich eine annehmbare Qualität für Trick-Vorlagen. Gedreht wurde bald nicht mehr an der 35-mm-Kamera, sondern Aygün setzte die Filme am Rechner zusammen und renderte Einzelbilder. Diese wurden immer noch auf Film ausbelichtet, zu einem inzwischen kalkulierbaren Preis. Durch die digitale Filmherstellung konnten die Kunden eine Vorschau ihres Spots sehen und vor der endgültigen Produktion Änderungswünsche anbringen. Nur den Ton stellte Peter vorerst noch analog als Mischung auf Perfoband zusammen, bis die Aufnahmen zunächst digital auf DAT-Band und schließlich mit einem Mikrofon-Anschluss direkt im Computer mitgeschnitten werden konnten. Unaufhaltsam begann die Digitalisierung der Kinos, die alten 35-mm-Projektoren wichen digitalen Projektionsmaschinen, die Werberolle musste nicht mehr vom Vorführer zusammengestellt werden, sondern die einzelnen Spots können flexibel in eine Werbeshow einprogrammiert werden. Produziert wird seit etwa 2010/11 ausschließlich als DCP. Der 35-mm-Film stirbt aus und mit ihm nach und nach alle Kopierwerke. Kinowerbung wird wesentlich günstiger im Preis und kann schneller angepasst werden. PANs Studio hat auch schon ein paar 3-D-Werbespots produziert. Ein tolles Erlebnis, wenn flache Bilder plötzlich mitten im Kinosaal zu stehen scheinen! 2013 übergibt Peter Völker PANs Studio an Aygün Völker. Der Tricktisch kommt in die Technischen Sammlungen im Ernemannhaus beim Deutschen Institut für Animationsfilm in Dresden.
2016 Seit 2014 sind in PANs Studio neben Kinowerbespots auch ein Tricktisch-Erklärfilm für Dresden und ein interaktives E-Book für Konfirmanden entstanden. Mehr dazu unter "E-Book". Auch vorher schon hat PANs Studio nicht nur Kinowerbung produziert, sondern u. a. auch Werbecomics, virtuelle, animierte Glückwunschkarten, Imagefilme und Event-Dokumentationen. Die Berliner Synchron GmbH, in deren Haus PANs Studio seit dem Jahr 2000 Räume gemietet hatte, zieht Anfang 2017 um zum Gasometer in Tempelhof-Schöneberg. Auf dem Gelände in Lankwitz sollen Wohnungen gebaut werden. PANs Studio residiert seit dem 1.10.2016 in einen neuen Raum in der Motzener Straße 5, 12277 Berlin-Marienfelde. Den analogen Nachlass bereitet Peter Völker für das Bundesarchiv und die Deutsche Kinemathek auf. PANs Studio arbeitet weiter in den Bereichen Kinowerbung, Imagefilm, Illustration und E-Books. Wie immer in bester Qualität und zu fairen Preisen.
PANs Studio • Motzener Straße 5 • 12277 Berlin-Marienfelde • FON +4930 304 10 45 • info@pans-studio.de
PANs Studio - Ihr Partner für Kinowerbung, Zeichentrick und Medien.
Die kurze Geschichte von PANs Studio
1962
1968
1993
1996
2002
2016
1962 Dieter Parnitzke, genannt "Pan", meldete sich am 1.4.1962 beim Finanzamt als freischaffender Filmemacher an. Obwohl der Name „PANs Studio“ erst viel später entstand, kann man diesen Zeitpunkt als Gründungsdatum betrachten. Anfangs zeichnete er unter anderem Hintergründe für Trickfilmproduktionen wie das Telebärchen von Ernst Schienke, illustrierte Plakate und arbeitete mit anderen, etablierten Trickfilmern zusammen, an deren Tricktischen er drehte, bis er sich im Jahr 1983 einen eigenen anschaffte. Damals gab es eine Trickfilm-Ausbildung an der Akademie für Werkkunst und Mode, die er kurzzeitig besuchte und durch die er weitere Zeichner kennenlernte. Die (West-)Berliner Trickfilmszene war damals überschaubar, man arbeitete hauptsächlich an Filmtricks und Filmtiteln fürs Kino, zuerst von Hand gezeichnet, später mit Letraset gesetzt. Noch später kamen eine Titelsatzmaschine und eine Repro-Kamera für die Vorlagen zum Einsatz, die unter die Trickkamera gelegt und in stundenlanger Arbeit oft mehrfach belichtet wurden. Man sah das Ergebnis erst, wenn der Film im Kopierwerk entwickelt und ein „Muster“, also eine Filmkopie, gezogen worden war. Pan und seine Mitarbeiter erreichten in diesem Metier eine atemberaubende Qualität, es entstand ein faszinierender Look, durch musik-synchrone Effekte verstärkt.
1968 lernte Peter Völker Dieter Parnitzke kennen. Seitdem arbeitete er zuerst nur ab und zu mit, vor allem an Zeichentrick-Aufträgen, später immer öfter. Es wurde eine lebenslange Freundschaft. In PANs Studio entstanden Filmtrailer, Trick- und Rolltitel fürs Kino, Serientitel fürs Fernsehen, Grafik, Plakate, Beschriftungen und Lehrfilme wie z. B. ein mehrteiliger CNC-Kurs, für den PANs Studio Trickteile produzierte, um zu veranschaulichen, wie eine Fräsmaschine arbeitet. Für die BVG und das FWU entstanden wissenschaftliche Erklär- und Imagefilme, u. a. zur Magnetschwebebahn und zur Wärmedämmung in Wohnhäusern. PANs Studio zog mehrmals um, von der Podbielskiallee in die Fasanenstraße und schließlich in eine 14-Zimmer-Wohnung in der Hessenallee. Pan heiratete 1977. Jutta Parnitzke führte von nun an nicht nur den Haushalt, sondern auch die Bücher. Außerdem verbreitete sie viel Herzlichkeit, so dass die wechselnden, freischaffenden Mitarbeiter sich als „Familie PANs Studio“ fühlten. Seit 1983 drehten PAN und seine Kameraleute am eigenen Tricktisch, ein Jahr später mit einer Computersteuerung ausgerüstet, die exakte, programmierbare Kamerafahrten ermöglichte. Weitere große Anschaffungen wie Schneidetische und Audiogeräte folgten, so dass seitdem in PANs Studio maßgeschneidert vom Storyboard bis zum fertig belichteten 35-mm-Film produziert werden konnte. Die Entwicklung der Negative und die Herstellung der Kopien übernahm zunächst das Kopierwerk ARRI Contrast. Zeitweise beschäftigte PANs Studio mehrere Grafiker und Kameraleute als Honorarkräfte, vermietete seinen Tonschneidetisch an Synchronstudios und deren Cutterinnen, so dass immer Leben in der Bude tobte. Natürlich feierte PANs Studio viele Feste, wie es Künstlern und extravaganten Trickschaffenden zukommt, und immer herrschte eine ausgeflippte, aber auch angenehm-familiäre Atmosphäre unter den wechselnden Beschäftigten.
1993 begann die Zeit der Kinowerbespot-Produktionen in PANs Studio. Anfangs sollten nur stumme Dias auf Film abgedreht werden, weil die Kinos die Dia-Werbung einstellten, obwohl einige Kunden noch laufende Verträge hatten. Die Vorlagen sahen dermaßen hässlich aus, dass Pan sich bei den Werbefirmen beschwerte: so etwas Grauenhaftes wollte er nicht machen! Als die Werbemittler kleinlaut zugaben: Aber das machen wir doch schon seit 50 Jahren so...!? - zeigte er ihnen, was mit Film möglich ist und wie gut Werbung aussehen kann. In der Folge hatte PANs Studio über 20 Jahre lang und bis heute mit Kinowerbungs-Aufträgen zu tun. Das war insofern gut, weil die Titel und Trailer nach und nach von den Filmfirmen selbst produziert wurden und so als Einnahmequelle wegfielen. Der ersten Werbefirma, die bei PANs Studio arbeiten ließ, folgte bald eine zweite, denn man hatte die Filme aus PANs Studio im Kino gesehen, und folglich wollten immer mehr Werbemittler ihren Kunden diese Qualität anbieten.
1996 erlag Pan mit nur 56 Jahren einem Krebsleiden. Jutta Parnitzke führte PANs Studio bis zum Jahr 2000 weiter und übergab es dann an Peter Völker, der PANs Studio in der Mühlenstraße in Lankwitz bis zu seinem Rentenalter im Jahr 2013 weiter betrieb. Die Kinowerbung kam durch Werbemittler, die in PANs Studio Ihre Aufträge produzieren ließen. Leider starben einige von Ihnen viel zu früh, und die ursprünglichen Werbefirmen sind längst verkauft und aufgelöst, nur PANs Studio existiert weiter und kommt immer wieder an neue Aufträge. Erste Versuche mit Computeranimationen anderer Produktionsstudios konnten sich qualitätsmäßig noch nicht mit dem messen, was in PANs Studio an der analogen Trickkamera möglich war. Deshalb konnte sich PANs Studio in der immer größer werdenden Konkurrenz weiter behaupten getreu seinem Motto: An Neues anpassen ohne jedem Trend nachzujagen und immer höchste Qualität garantieren. PANs Studio konnte so noch eine ganze Weile weiter ohne Digitalisierung auskommen.
2002 1988 begegnete Peter Völker Aygün Çuhadar im Trickfilmkurs an der Volkshochschule, den er als Dozent leitete. 1990 heirateten die beiden, und seit 2002 arbeitete Aygün Völker regelmäßig in PANs Studio mit. Inzwischen war die Digitalisierung in vollem Gange und hielt auch in PANs Studio Einzug; sie entwickelte sich schubweise: Zuerst lieferten die Tintenstrahldrucker plötzlich eine annehmbare Qualität für Trick-Vorlagen. Gedreht wurde bald nicht mehr an der 35-mm-Kamera, sondern Aygün setzte die Filme am Rechner zusammen und renderte Einzelbilder. Diese wurden immer noch auf Film ausbelichtet, zu einem inzwischen kalkulierbaren Preis. Durch die digitale Filmherstellung konnten die Kunden eine Vorschau ihres Spots sehen und vor der endgültigen Produktion Änderungswünsche anbringen. Nur den Ton stellte Peter vorerst noch analog als Mischung auf Perfoband zusammen, bis die Aufnahmen zunächst digital auf DAT-Band und schließlich mit einem Mikrofon-Anschluss direkt im Computer mitgeschnitten werden konnten. Unaufhaltsam begann die Digitalisierung der Kinos, die alten 35-mm-Projektoren wichen digitalen Projektionsmaschinen, die Werberolle musste nicht mehr vom Vorführer zusammengestellt werden, sondern die einzelnen Spots können flexibel in eine Werbeshow einprogrammiert werden. Produziert wird seit etwa 2010/11 ausschließlich als DCP. Der 35-mm-Film stirbt aus und mit ihm nach und nach alle Kopierwerke. Kinowerbung wird wesentlich günstiger im Preis und kann schneller angepasst werden. PANs Studio hat auch schon ein paar 3-D-Werbespots produziert. Ein tolles Erlebnis, wenn flache Bilder plötzlich mitten im Kinosaal zu stehen scheinen! 2013 übergibt Peter Völker PANs Studio an Aygün Völker. Der Tricktisch kommt in die Technischen Sammlungen im Ernemannhaus beim Deutschen Institut für Animationsfilm in Dresden.
2016 Seit 2014 sind in PANs Studio neben Kinowerbespots auch ein Tricktisch-Erklärfilm für Dresden und ein interaktives E-Book für Konfirmanden entstanden. Mehr dazu unter "E-Book". Auch vorher schon hat PANs Studio nicht nur Kinowerbung produziert, sondern u. a. auch Werbecomics, virtuelle, animierte Glückwunsch-karten, Imagefilme und Event-Dokumentationen. Die Berliner Synchron GmbH, in deren Haus PANs Studio seit dem Jahr 2000 Räume gemietet hatte, zieht Anfang 2017 um zum Gasometer in Tempelhof-Schöneberg. Auf dem Gelände in Lankwitz sollen Wohnungen gebaut werden. PANs Studio residiert seit dem 1.10.2016 in einen neuen Raum in der Motzener Straße 5, 12277 Berlin-Marienfelde. Den analogen Nachlass bereitet Peter Völker für das Bundesarchiv und die Deutsche Kinemathek auf. PANs Studio arbeitet weiter in den Bereichen Kinowerbung, Imagefilm, Illustration und E-Books. Wie immer in bester Qualität und zu fairen Preisen.
PANs Studio • Motzener Straße 5 • 12277 Berlin-Marienfelde • FON +4930 304 10 45 • info@pans-studio.de
PANs Studio - Ihr Partner für Kinowerbung, Zeichentrick und Medien.
PANs Studio • Motzener Straße 5 • 12277 Berlin-Marienfelde • FON +4930 304 10 45 • info@pans-studio.de
Die kurze Geschichte von PANs Studio
  • 1962
    1962 Dieter Parnitzke, genannt "Pan", meldete sich am 1.4.1962 beim Finanzamt als freischaffender Filmemacher an. Obwohl der Name „PANs Studio“ erst viel später entstand, kann man diesen Zeitpunkt als Gründungsdatum betrachten. Anfangs zeichnete er unter anderem Hintergründe für Trickfilmproduktionen wie das Telebärchen von Ernst Schienke, illustrierte Plakate und arbeitete mit anderen, etablierten Trickfilmern zusammen, an deren Tricktischen er drehte, bis er sich im Jahr 1983 einen eigenen anschaffte. Damals gab es eine Trickfilm-Ausbildung an der Akademie für Werkkunst und Mode, die er kurzzeitig besuchte und durch die er weitere Zeichner kennenlernte. Die (West-)Berliner Trickfilmszene war damals überschaubar, man arbeitete hauptsächlich an Filmtricks und Filmtiteln fürs Kino, zuerst von Hand gezeichnet, später mit Letraset gesetzt. Noch später kamen eine Titelsatzmaschine und eine Repro-Kamera für die Vorlagen zum Einsatz, die unter die Trickkamera gelegt und in stundenlanger Arbeit oft mehrfach belichtet wurden. Man sah das Ergebnis erst, wenn der Film im Kopierwerk entwickelt und ein „Muster“, also eine Filmkopie, gezogen worden war. Pan und seine Mitarbeiter erreichten in diesem Metier eine atemberaubende Qualität, es entstand ein faszinierender Look, durch musik-synchrone Effekte verstärkt.
  • 1968
    1968 lernte Peter Völker Dieter Parnitzke kennen. Seitdem arbeitete er zuerst nur ab und zu mit, vor allem an Zeichentrick-Aufträgen, später immer öfter. Es wurde eine lebenslange Freundschaft. In PANs Studio entstanden Filmtrailer, Trick- und Rolltitel fürs Kino, Serientitel fürs Fernsehen, Grafik, Plakate, Beschriftungen und Lehrfilme wie z. B. ein mehrteiliger CNC-Kurs, für den PANs Studio Trickteile produzierte, um zu veranschaulichen, wie eine Fräsmaschine arbeitet. Für die BVG und das FWU entstanden wissenschaftliche Erklär- und Imagefilme, u. a. zur Magnetschwebebahn und zur Wärmedämmung in Wohnhäusern. PANs Studio zog mehrmals um, von der Podbielskiallee in die Fasanenstraße und schließlich in eine 14-Zimmer-Wohnung in der Hessenallee. Pan heiratete 1977. Jutta Parnitzke führte von nun an nicht nur den Haushalt, sondern auch die Bücher. Außerdem verbreitete sie viel Herzlichkeit, so dass die wechselnden, freischaffenden Mitarbeiter sich als „Familie PANs Studio“ fühlten. Seit 1983 drehten PAN und seine Kameraleute am eigenen Tricktisch, ein Jahr später mit einer Computersteuerung ausgerüstet, die exakte, programmierbare Kamerafahrten ermöglichte. Weitere große Anschaffungen wie Schneidetische und Audiogeräte folgten, so dass seitdem in PANs Studio maßgeschneidert vom Storyboard bis zum fertig belichteten 35-mm-Film produziert werden konnte. Die Entwicklung der Negative und die Herstellung der Kopien übernahm zunächst das Kopierwerk ARRI Contrast. Zeitweise beschäftigte PANs Studio mehrere Grafiker und Kameraleute als Honorarkräfte, vermietete seinen Tonschneidetisch an Synchronstudios und deren Cutterinnen, so dass immer Leben in der Bude tobte. Natürlich feierte PANs Studio viele Feste, wie es Künstlern und extravaganten Trickschaffenden zukommt, und immer herrschte eine ausgeflippte, aber auch angenehm-familiäre Atmosphäre unter den wechselnden Beschäftigten.
  • 1993
    1993 begann die Zeit der Kinowerbespot-Produktionen in PANs Studio. Anfangs sollten nur stumme Dias auf Film abgedreht werden, weil die Kinos die Dia-Werbung einstellten, obwohl einige Kunden noch laufende Verträge hatten. Die Vorlagen sahen dermaßen hässlich aus, dass Pan sich bei den Werbefirmen beschwerte: so etwas Grauenhaftes wollte er nicht machen! Als die Werbemittler kleinlaut zugaben: Aber das machen wir doch schon seit 50 Jahren so...!? - zeigte er ihnen, was mit Film möglich ist und wie gut Werbung aussehen kann. In der Folge hatte PANs Studio über 20 Jahre lang und bis heute mit Kinowerbungs-Aufträgen zu tun. Das war insofern gut, weil die Titel und Trailer nach und nach von den Filmfirmen selbst produziert wurden und so als Einnahmequelle wegfielen. Der ersten Werbefirma, die bei PANs Studio arbeiten ließ, folgte bald eine zweite, denn man hatte die Filme aus PANs Studio im Kino gesehen, und folglich wollten immer mehr Werbemittler ihren Kunden diese Qualität anbieten.
  • 1996
    1996 erlag Pan mit nur 56 Jahren einem Krebsleiden. Jutta Parnitzke führte PANs Studio bis zum Jahr 2000 weiter und übergab es dann an Peter Völker, der PANs Studio in der Mühlenstraße in Lankwitz bis zu seinem Rentenalter im Jahr 2013 weiter betrieb. Die Kinowerbung kam durch Werbemittler, die in PANs Studio Ihre Aufträge produzieren ließen. Leider starben einige von Ihnen viel zu früh, und die ursprünglichen Werbefirmen sind längst verkauft und aufgelöst, nur PANs Studio existiert weiter und kommt immer wieder an neue Aufträge. Erste Versuche mit Computeranimationen anderer Produktionsstudios konnten sich qualitätsmäßig noch nicht mit dem messen, was in PANs Studio an der analogen Trickkamera möglich war. Deshalb konnte sich PANs Studio in der immer größer werdenden Konkurrenz weiter behaupten getreu seinem Motto: An Neues anpassen ohne jedem Trend nachzujagen und immer höchste Qualität garantieren. PANs Studio konnte so noch eine ganze Weile weiter ohne Digitalisierung auskommen.
  • 2002
    2002 1988 begegnete Peter Völker Aygün Çuhadar im Trickfilmkurs an der Volkshochschule, den er als Dozent leitete. 1990 heirateten die beiden, und seit 2002 arbeitete Aygün Völker regelmäßig in PANs Studio mit. Inzwischen war die Digitalisierung in vollem Gange und hielt auch in PANs Studio Einzug; sie entwickelte sich schubweise: Zuerst lieferten die Tintenstrahldrucker plötzlich eine annehmbare Qualität für Trick-Vorlagen. Gedreht wurde bald nicht mehr an der 35-mm-Kamera, sondern Aygün setzte die Filme am Rechner zusammen und renderte Einzelbilder. Diese wurden immer noch auf Film ausbelichtet, zu einem inzwischen kalkulierbaren Preis. Durch die digitale Filmherstellung konnten die Kunden eine Vorschau ihres Spots sehen und vor der endgültigen Produktion Änderungswünsche anbringen. Nur den Ton stellte Peter vorerst noch analog als Mischung auf Perfoband zusammen, bis die Aufnahmen zunächst digital auf DAT-Band und schließlich mit einem Mikrofon-Anschluss direkt im Computer mitgeschnitten werden konnten. Unaufhaltsam begann die Digitalisierung der Kinos, die alten 35-mm-Projektoren wichen digitalen Projektionsmaschinen, die Werberolle musste nicht mehr vom Vorführer zusammengestellt werden, sondern die einzelnen Spots können flexibel in eine Werbeshow einprogrammiert werden. Produziert wird seit etwa 2010/11 ausschließlich als DCP. Der 35-mm-Film stirbt aus und mit ihm nach und nach alle Kopierwerke. Kinowerbung wird wesentlich günstiger im Preis und kann schneller angepasst werden. PANs Studio hat auch schon ein paar 3-D-Werbespots produziert. Ein tolles Erlebnis, wenn flache Bilder plötzlich mitten im Kinosaal zu stehen scheinen! 2013 übergibt Peter Völker PANs Studio an Aygün Völker. Der Tricktisch kommt in die Technischen Sammlungen im Ernemannhaus beim Deutschen Institut für Animationsfilm in Dresden.
  • 2016
    2016 Seit 2014 sind in PANs Studio neben Kinowerbespots auch ein Tricktisch-Erklärfilm für Dresden und ein interaktives E-Book für Konfirmanden entstanden. Mehr dazu unter "E-Book". Auch vorher schon hat PANs Studio nicht nur Kinowerbung produziert, sondern u. a. auch Werbecomics, virtuelle, animierte Glückwunschkarten, Imagefilme und Event-Dokumentationen. Die Berliner Synchron GmbH, in deren Haus PANs Studio seit dem Jahr 2000 Räume gemietet hatte, zieht Anfang 2017 um zum Gasometer in Tempelhof-Schöneberg. Auf dem Gelände in Lankwitz sollen Wohnungen gebaut werden. PANs Studio residiert seit dem 1.10.2016 in einen neuen Raum in der Motzener Straße 5, 12277 Berlin-Marienfelde. Den analogen Nachlass bereitet Peter Völker für das Bundesarchiv und die Deutsche Kinemathek auf. PANs Studio arbeitet weiter in den Bereichen Kinowerbung, Imagefilm, Illustration und E-Books. Wie immer in bester Qualität und zu fairen Preisen.